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Cake day: 2025年3月11日

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  • Ich habe ein Video gefunden, wo jemand ironischerweise mit einem Hammer leicht die Haut antippt. Dann habe ich mal ein Forum entdeckt, wo allesamt das Thema satirisch sehen. Da gibt’s Memes, vielleicht auch mal ein Video mit gutem Effekt-Make-up. Aber ernstgemeinte Videos zum Thema “bonesmashing” gibt es scheinbar nicht. Wenn das ein Trend wäre, müsste man nicht lange suchen müssen um sowas zu finden.

    Also das Hammer-Zertrümmern ist definitiv kein Trend, das Thema “Looksmaxxing” vielleicht schon. Ich gehe davon aus, dass hier fehlerhaft recherchiert worden ist und man gerade eine neue Urban Legend kreatiert. Jedenfalls versagt die Tagesschau, weil sie für die doch recht drastische und extrem unglaubwürdige Behauptung keine Beweise liefert und anscheinend fallen reihenweise Leute auf Satire rein. Und selbst wenn es 1-2 solche Videos pro Monat gibt, ist das noch kein Trend. Unter Milliarden von Menschen gibt es immer ein paar, die selbstgefährdetes Verhalten zeigen. Da gilt es den Notruf zu wählen und die Leute möglichst in die Obhut einer Einrichtung zu bringen und nicht in der Presse darüber her zu ziehen.

    Sucht man explizit nach “Bonesmashing” erhält man übrigens keine Ergebnisse bei TikTok. Das wird nämlich automatisch geblockt. Soweit ich weiß heißt das nicht zwingend, dass man es viele Videos zu dem Thema geben muss, denn die Zensur bei TikTok funktioniert basierend auf einer Sprachanalyse mit KI. Wenn die Worte so klingen als hätten sie mit Hass, Gewalt oder Porn zu tun, wird eben gesperrt.












  • Eigentlich, nö, denn ich reagiere nur auf einen Artikel. Ich werde nicht dafür bezahlt mir die ganze Arbeit zu machen. Der Wissenschaftler, der darüber forscht und eigentlich die Daten haben müsste, sowie der Journalist werden aber für ihre Arbeit bezahlt und liefern dennoch keine Belege. Und das macht deren Behauptung besonders unglaubwürdig. Außerdem: nicht jede Behauptung erfordert starke Beweis, Beispiel: jemand behauptet die meisten Menschen wollen glücklich leben und jemand anderes behauptet, die meisten Menschen unglücklich leben, dann erfordert die letzteres Behauptung starke Beweise, die erste jedoch nicht.

    Nicht zuletzt liefere ich dir einen Beweis, dass die Deutschen grundsätzlich kooperative eingestellt sind und andere nicht ausbeuten wollen: dieser Staat basiert auf dem Solidaritätsprinzip. Das wir alle möchten, dass ehrlich arbeitende Menschen fair bezahlt werden ist eine direkte Ableitung daraus. Wenn das falsch wäre, dürfte es unseren Staat in dieser Form gar nicht geben. q.e.d.



  • Ich widerspreche dem Beitrag in einem Punkt, dort findet sich eine unbelegte Behauptung. Es wurde gesagt: “viele Menschen halten kostenlose Lieferung und kostenlose Retouren inzwischen für selbstverständlich”. Dafür sehe ich keine Evidenz trotz intensiver Suche nach Studien oder Umfagen. Eigentlich müsste die interviewte Person diese Behauptung beweisen oder der Reporter hätte hier wenigstens einen kritischen Kommentar hinterlassen müssen. Lediglich Retouren sollten zu Recht für Verbraucher kostenlos sein, immer dann wenn die falsche Ware geliefert wurde oder sie defekt ist, etc. Natürlich muss der Händler hier die Kosten übernehmen.

    Jedenfalls widersprecht die Aussage dem gesunden Menschenverstand, denn viele Menschen kennen die Problamtik und sind keine Arschlöcher, sondern wollen, dass es den Dienstleistern gut geht. Viele Menschen haben auch verstanden und erlebt, dass die Servicequalität mies ist, wenn die Arbeitsbedingungen mies sind. Viele Menschen sind daher auch bereit etwas für Versand zu zahlen.

    Dieses ewige Gelaber, dass die Verbraucher immer an allem Schuld sein, kann ich icht mehr hören. Das kommt bei jedem Thema reflex-artig, wird aber praktisch nie mit Daten belegt. Außerdem, wie soll man denn als Verbraucher den Vertrag zwischen Online-Händler und Versanddienstleister aushandeln? Wie soll ich als Verbraucher einen Streik der Branche organisieren? Und woanders einkaufen macht keinen Sinn, wenn die meisten Händler nunmal nicht nachhaltige Versandkosten berechnen. Der Händler darf auch eigene Verpackungsaufwände in den Versandkosten inkludieren, deswegen weiß man noch nicht einmal genau, welcher Betrag am Ende weiter gereicht wird. Man merkt schnell, dass Verbraucher hier nicht wirklich was tun können und deswegen auch kaum Verantwortung tragen.