Zusammenfassung:

Das Video von Robin König beschreibt das sogenannte „Shifting-Baseline-Syndrom“, bei dem jede Generation ihren aktuellen Zustand der Natur als normal empfindet, obwohl die Artenvielfalt früher deutlich größer war. Im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland und der Schweiz riesige Insektenpopulationen, etwa massenhaft Schmetterlinge oder Eintagsfliegen, von denen einige heute sogar ausgestorben sind. Studien zeigen, dass seit 1989 rund 75 % der Insektenbiomasse in Deutschland verschwunden sind, wobei viele einst häufige Arten heute stark bedroht sind. Hauptursachen sind intensive Landwirtschaft, Pestizide, Überdüngung, Lebensraumverlust sowie Lichtverschmutzung und Urbanisierung. Zusätzlich verschärft der Klimawandel die Situation, indem er natürliche Abläufe durcheinanderbringt. Diese Entwicklungen haben weitreichende Folgen für ganze Ökosysteme, etwa für Vögel, die weniger Nahrung finden, und für das ökologische Gleichgewicht insgesamt.

Am besten selbst schauen. :)

  • Jumi@lemmy.world
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    1 month ago

    Bei meinem Vater im Garten gabs in meiner Kindheit end viele verschiedene Schmetterlinge. Dann ist der alte Bauer, dem das Feld auf der anderen Straßenseite gehört, gestorben und kurz danach gabs keine Schmetterlinge mehr, höchstens mal ab und zu einen Zitronenfalter.

    Tja…

    • FlowerFan@piefed.blahaj.zone
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      1 month ago

      Ähnliche Geschichte aber genau anders rum. Hatten praktisch keine Schmetterlinge oder sonst was, bis meine Mutter anfing, im Garten (einheimische) Blumen zu pflanzen. Dann ging es plötzlich steil hoch mit der (insektoiden) Biodiversität.

  • Ooops@feddit.org
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    1 month ago

    Wenn ich mir angucke, wie mitten in der Großstadt auf 'nem verwilderten Stück Wiese fröhlich rumgesummt wird, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Aufzählung “Landwirtschaft, Pestizide, Überdüngung, Urbanisierung” eine gewisse Gewichtung vermissen lässt…