Windpocken sind meist harmlos – das Virus kann jedoch Jahre später Gürtelrose auslösen. Bisher empfahl die STIKO die Impfung ab 60, für Risikopersonen ab 50 Jahre. Nun gilt sie ab 18. Wie sich eine Gürtelrose bemerkbar macht und eine Impfung schützt.
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfahl die Gürtelrose-Impfung bisher allen Personen ab 60 Jahren und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen ab 50 Jahren. Ab sofort erweitert sie die Empfehlung auf Risikogruppen ab 18 Jahren. Das betrifft Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Grunderkrankungen, zum Beispiel Diabetiker, Menschen mit einer HIV-Infektion, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung oder einer Blutstammzelltransplantation.